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Regensburg blickt auf eine fast zweitausend Jahre lange Geschichte zurück. Jahrhunderte alte Sagen und Sehenswürdigkeiten bestimmen sowohl das Stadtbild als auch das Selbstverständnis der Stadtgesellschaft. Um einen Eindruck vom Facettenreichtum des Selbstverständnisesse der nördlichsten Stadt Italiens zu erhalten, stellen wir Ihnen im Folgenden ein paar ausgewählte Sagen und Sehenswürdigkeiten vor.
Denkmal zu Regensburg - Steinerne Brücke
Zwischen 1135 und 1146 im romanischen Baustil errich¬tet, gilt die Steinerne Brücke nicht nur als bedeutendstes Wahrzeichen in Regensburg, sondern als die älteste erhaltene Brücke Deutschlands. Ursprünglich bestand sie aus 16 Rundbögen mit einer Gesamtlänge von 330 Metern. Nach dem Bau des Salzstadels im ehemaligen Wiedfangkanal im Jahr 1487 wurde jedoch ein Bogen in der Brückenauffahrt zugeschüttet. Im 13. Jahrhundert wurde die Brücke mit drei Wehrtürmen ausgestattet. Der „Schwarze Turm“ am nördlich gelegenen Stadtamhof wurde 1810 nach der Bombardierung Regensburgs durch Napoleon aufgrund von Kriegsschäden abgerissen. Der Mittelturm wurde hingegen bereits 1784 nach einem Statik gefährdenden Eisstoß abgetragen. Als einziger Turm steht heute nur noch der Brückturm auf der Südseite. Seine Uhr mitsamt ihrer Bemalung ziert bereits seit über 350 Jahre seine Fassade.
Sage zu Regensburg - Das Hofbräuhaus Regensburg
Nachdem er in Regensburg einen Reichstag abgehalten hatte, begab sich der deutsche Kaiser auf die Jagd. Zehn Hirsche hatte er im Lichtenwalder Forst schon zur Strecke gebracht, als ein stattlicher Sechzehnender aus dem Dickicht brach. Horngeschmetter durchhallte den Wald, und die ganze Jagdgesellschaft, der Kaiser an der Spitze, war hinterdrein, das Tier zu erlegen. Der Hirsch rannte berauf und bergab und dann geradewegs gen Regensburg. Dort lief der durch die Straßen der Stadt bis zum Rathausplatz. Eine ungeheuere Menschenmenge, welche solch ein Schauspiel noch nie gesehen hatte, versammelte sich. Der Hirsch stutzte einen Augenblick. Dann aber flüchtete er durch ein offenes Tor in den Hof eines Hauses. Kaum war er hinter dem Tor verschwunden, fiel es auch schon klirrend in seine Angel. Der Kaiser klopfte mit dem Schwertknauf auf das Schloss. Da öffnete sich die Tür. Und heraus trat ein Mädchen, der ihr Vater - ein Greis mit langem Silberhaar - folgte. Das Mädchen kniete vor dem Kaiser nieder und flehte um das Leben des Tieres. Der Kaiser ließ es aufstehen und versprach, den Hirsch zu verschonen. Zum steten Gedenken aber an diese Begebenheit verlieh er dem ehrwürdigen Vater, Bürger der Reichsstadt, einen Hirsch in sein Wappen. Gerührt dankte der Greis für diese kaiserliche Huld und Auszeichnung. Das Wappen mit dem Sechzehnender aber brachte er über dem Eingang seines Hauses an. Ein späterer Besitzer ließ noch einen großen Hirschen dazu meißeln, der noch heutigentags über dem Eingang vom Hofbräuhaus zu sehen ist.
Sage zu Regensburg - Das Männlein am Dom
Außen am nördlichen Chor des Doms befindet sich ein Männlein, das sich vom Dom stürzt und dabei einen Maurereimer über seinen Kopf hält. Es handelt sich dabei um den Dombaumeister, der mit seinem ehemaligen Lehrling, dem Baumeister der Steinernen Brücke, eine Wette abgeschlossen hatte. Laut Sage soll damals derjenige, der sein Bauwerk als erstes vollendet hat, dem Besiegten eine Leibesstrafe auferlegen. Nachdem der Brückenbaumeister die Brücke früher gestellt hatte, lies er zum Hohn des unfertigen Doms ein steinernes Männchen auf das Dach eines Brückenhauses stellen, das Richtung Dom blickt und den Fortschritt begutachtet – das Bruckmandl. In seiner Hand hielt es einen Zettel mit der Aufschrift: „Schuck, wie heiß.“ Aus Schmach und Verzweiflung stürzte sich der Dombaumeister daraufhin vom unvollendeten Dom herab.
Sage zu Regensburg - Der betrogene Teufel
Die Regensburger Baumeister waren schon immer ehrgeizig – so ehrgeizig, dass sie sich mit dunklen Kräften einließen, um im Wettstreit untereinander die Oberhand zu behalten. So auch beim Wettstreit zwischen dem Regensburger Dombaumeister und Brückenbaumeister. Da es lange Zeit so aussah, als würde der Dombaumeister sein Bauwerk vor dem Brückenbaumeister vollenden, griff letzterer auf eine List zurück. Um den Wettstreit zu gewinnen, ließ er sich auf einem Pakt mit dem Teufel ein. Dieser willigte ein, dem Brückenbaumeister zu helfen. Aber nur wenn er die ersten drei Seelen erhielt, die über die Brücken gehen sollten. Als der Brückenbaumeister die Wette gewann, erinnerte er sich voller Schreck des Tributs und wandte sich in seiner Not an einen Kapuzinermönch.Wie sich herausstellen sollte, war dieser noch listiger als der Brückenbaumeister selbst: Denn noch bevor eine Menschenseele die Brücke überquerte, sollen nach der Eröffnung drei Tiere über die Brücke gejagt werden – zwei Hähne und ein Hund. Erzürnt über diesen Betrug zerschlug der Teufel einen Teil der Brüstung. Das dadurch entstandene Loch, soll über Jahrzehnte hinweg unangetastet geblieben sein und an den betrogenen Teufel erinnert haben.
Sage zu Regensburg - Die Dollingersage
Es war um das Jahr 930. Der heidnische Ritter Craco forderte die Regensburger Ritterschaft zum Kampf heraus. Um die Ehre der Regensburger zu verteidigen, suchte König Heinrich I. nach einem geeigneten Ritter, der bereit war, sich dieser Herausforderung zu stellen – wagen sollte sich allerdings keiner. Davon hatte auch der Bürger Hans Dollinger gehört, der zur selben Zeit im Regensburger Kerker saß und im Kampf gegen den Heiden eine Chance auf seine Freilassung sah. So forderte er im Gegenzug für seinen Mut die Freilassung. Doch Dollinger war kein Krieger, also betete er um den Segen des Heiligen Erhard in der Niedermünsterkirche, bevor er sich zum Turnierplatz an der Haide begab. Dass Craco sein Handwerk verstand, merkte Dollinger in der ersten und zweiten Runde des Turniers, als er jeweils aus dem Sattel gestoßen wurde. Vor dem dritten Durchgang schob sich der König durch die Mengen vor zum Helden wider Willen und drückte ihm ein Kreuz zum Kuss an die Lippen. Und siehe da – Craco wurde besiegt!
Sage zu Regensburg - Traum vom Schatz auf der Brücke
Einst träumte es einem, er solle gen Regensburg gehen und reich sollt’ er werden – dort auf der Brücke. An einem Tag oder vierzehn ist er ebenda hingegangen, bis sich einmal ein reicher Kaufmann zu ihm gesellte, der sich wunderte, was er denn alle Tage auf der Brücke mache und fragte, was er denn suche. „Es hat mir geträumt, ich solle gen Regensburg gehen und reich werden – dort auf der Brücke.“, bekam er zur Antwort. „Ach“, erwiderte der Kaufmann, „da redest du von Träumen. Träume sind Schäume und Lügen. Mir hat auch geträumt, dass unter jenem großen Baume ein Kessel voll Geld begraben sei, doch ich acht’ ihn nicht – denn Träume sind Schäume.“ Da ging der andere hin zu dem Baume, grub darunter und fand einen großen Schatz, der ihn reich machte.
Sage zu Regensburg - Wie Gunthar Bischof von Regensburg wurde
938 residierte der deutsche Kaiser Otto der Große in Regensburg. Da der Bischofsstuhl zu dieser Zeit unbesetzt war, begab sich Otto auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten für dieses hohe Amt. Doch wer eignete sich für diese wichtige Aufgabe? Der Schlaf lieferte ihm die Antwort. Nach einem nächtlichen Gebet wurde ihm im Traum befohlen, denjenigen ins Hirtenamt zu berufen, der ihm morgens auf seinem Kirchengang als Erster begegnen sollte. Als er am darauffolgenden Tag seinen gewohnten Gang zum Kloster St. Emmeram beschritt, waren die Straßen leer. Erst an der Pforte angelangt öffnete ihm der fromme Bruder Gunthar die Türen. Der Kaiser reagierte prompt: „Mönchlein, was gibst du mir, wenn ich dir heute den Bischofsstab überreiche?“ – „Wenn’s Euch genügt, Herr Kaiser – die Schuhe kann ich entbehren. Die sollt Ihr haben von mir.“ So gab der Kaiser Ring und Stab zum Tausch für seine Sandalen und Gunthar wurde Bischof.
Sehenswertes in Regensburg - Der „Immerwährende Reichstag“
Das Regensburger Rathaus ist über mehrere Jahrhunderte hinweg entstanden und besteht aus einem Konglomerat von Bauten aus verschiedenen Epochen. Einer der ältesten Bestandteile des Bauwerks ist der 55 Meter hohe Turm, der um 1260 erbaut wurde. Deutschlandweite Bekanntheit erlangte das Rathaus jedoch durch den Reichssaal. Über 150 Jahren beherbergte die freitragende Deckenkonstruktion des Reichsaals das erste deutsche Parlament. Selbst wenn dieses Parlament nicht demokratisch gewählt wurde, musste sicher der Kaiser hier mit den wichtigsten Fürsten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation besprechen und über wichtige justizielle, militärische und verwaltungstechnische Fragestellungen einigen. Über mehrere Jahrhunderte wechselte dieses Parlament seinen Standort, um keinen Fürsten zu verprellen. Nachdem der in Regensburg abgehaltene Reichstag im Jahre 1663 aufgrund von Blockaden innerhalb der Fürstenschaft nicht mehr ordentlich aufgelöst werden konnte, tagte der Reichstag bis zur Auflösung des Hl. Röm. Reiches im Jahr 1806 im Regensburger Rathaus als „Immerwährender Reichstag“. Da die Reichsfürsten nicht fortwährend in Regensburg gastieren konnten, entwickelte sich die ehemalige Fürstenversammlung zu einem Gesandtenkongress.
Sehenswertes in Regensburg - Dom St. Peter
Schon im Mittelalter von mehreren Kilometern sichtbar, prägt der Dom St. Peter immer noch die Silhouette der UNESCO-Weltkulturerbestadt und beherbergt unter seinem Dach eines der ältesten deutschen Bistümer (739 n. Chr.). Mit seinem Baubeginn um 1274 stellt der Regensburger Dom eine der bedeutendsten gotischen Kirchen in Bayern und darüber hinaus dar. Neben der aufwändig gestalteten Fassade, zählen die mittelalterlichen Verglasungen aus der Zeit von 1310 bis 1450 zu den kunsthistorischen Highlights. Mit seinen über 1.100 bemalten Originalscheiben ziert den Dom die größten mittelalterliche Originalverglasung nördlich der Alpen. Nach einem anfänglich gedrungenen Entwurf verwandelte der später zum Dombaumeister berufene Meister Ludwig den Dom in eine gotische Kathedrale, dessen Fassade nach französischem Vorbild von einer Vielzahl an steinernen Bildwerken bevölkert wird. Seine Buntfenster und Turmhelme erhielt der Dom durch die Regotisierung des Domes auf Wunsch König Ludwigs I. Erst 1872 – also 600 Jahre nach Baubeginn – wurde der Dom durch die Vollendung seiner Spitztürme fertiggestellt. Um den königlichen Gönner zu ehren, wurde 1902 ein Reiterdenkmal aus Bronze am Domplatz installiert. Nachdem es 1936 in die Bahnhofsallee verbannt wurde, kehrte es erst 2010 an seinen angestammten Platz zurück, um endlich wieder auf das von ihm vollendete Regensburger Wahrzeichen zu blicken.
Sehenswertes in Regensburg - Regensburg als Legionärslager
Unter Kaiser Marc Aurel im Jahre 179 n. Chr. errichtet, sollte die Festungsstadt Castra Regina die römische Provinz Raetia gegen Einfälle der Germanen absichern. Mit einer ungefähren Größe von 450 x 550 Meter beherbergte das Kastell 6.000 römische Soldaten. Auf dem 70-90 Zentimeter hohen Mauersockel befand sich eine 1,80 Meter dicke und 9 Meter hohe Kastellmauer mit 30 Türmen. Umringt wurde das spätantike Bollwerk von einem drei Meter tiefen und fünf Meter breiten Graben. Teile dieser Mauer sind bis heute an mehreren Stellen in Regensburg sichtbar: so beispielsweise am Parkhaus am Dachauplatz, am Am Königshof und am Ernst-Reuter-Platz. Ebenso ist eines der vier Kastelltore in Teilen erhalten geblieben. Die Porta praetoria wurde wie weitere Mauerstücke auch in mittelalterliche Gebäude integriert. Die Toranlage wurde erst um 1890 freigelegt, nachdem sie im späten Mittelalter in den Bau des Bischöflichen Brauhauses einbezogen wurde. Mit der Porta Nigra in Trier (180 n. Chr.) ist die Porta praetoria nicht nur der älteste Hochbau im Gebiet nördlich der Alpen, sondern auch die einzige erhaltene Toranlage.
Sehenswertes in Regensburg - Von Haide zu Turnierplatz und Residenz: der Haidplatz
Das Regensburger Rathaus ist über mehrere Jahrhunderte hinweg entstanden und besteht aus einem Konglomerat von Bauten aus verschiedenen Epochen. Einer der ältesten Bestandteile des Bauwerks ist der 55 Meter hohe Turm, der um 1260 erbaut wurde. Deutschlandweite Bekanntheit erlangte das Rathaus jedoch durch den Reichssaal. Über 150 Jahren beherbergte die freitragende Deckenkonstruktion des Reichsaals das erste deutsche Parlament. Selbst wenn dieses Parlament nicht demokratisch gewählt wurde, musste sicher der Kaiser hier mit den wichtigsten Fürsten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation besprechen und über wichtige justizielle, militärische und verwaltungstechnische Fragestellungen einigen. Über mehrere Jahrhunderte wechselte dieses Parlament seinen Standort, um keinen Fürsten zu verprellen. Nachdem der in Regensburg abgehaltene Reichstag im Jahre 1663 aufgrund von Blockaden innerhalb der Fürstenschaft nicht mehr ordentlich aufgelöst werden konnte, tagte der Reichstag bis zur Auflösung des Hl. Röm. Reiches im Jahr 1806 im Regensburger Rathaus als „Immerwährender Reichstag“. Da die Reichsfürsten nicht fortwährend in Regensburg gastieren konnten, entwickelte sich die ehemalige Fürstenversammlung zu einem Gesandtenkongress.
4.2
Unser Hofbräuhaus, die traditionelle Gaststätte mit Außenbereich, die dem Gast bayerisches Flair und regionale Spezialitäten bietet, wurde aus rund 600 Google-Rezensionen mit satten 4.2 Sternen bewertet.

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